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Johannes van den Bussche - Art

Between form and emptiness

I create form the field between zero and one

Meine künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Struktur und Intuition, Technik und Spiritualität, digitalen Codes und archaischen Symbolen. Die Serie Code & Kosmos bildet das konzeptuelle Rückgrat meiner Praxis – sie versteht das Bild als Schnittstelle zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen Algorithmus und Gefühl, System und Seele.

Ein zentrales Motiv in meiner Arbeit ist die Linie: als Energiefluss, als Träger von Bedeutung, als Spur. In meiner langjährigen Praxis als Tätowierer habe ich das Zeichnen auf Haut als eine Form des codierten Erzählens verstanden – ein visuelles Narrativ zwischen Schwarz und Weiß, zwischen 0 und 1, zwischen Körper und Bedeutung. Diese Logik – das Tätowieren als lebendiger Code – übertrage ich heute auf die Leinwand: in abstrakte Strukturen, die zugleich digital wie rituell lesbar sind.

Ich arbeite mit Bildsprachen, die technoid erscheinen – inspiriert von Schaltkreisen, Interfaces und neuronalen Netzwerken – und zugleich tief verwurzelt sind in kultureller Symbolik. Besonders in meinen Werken mit polynesischem oder Māori-Einfluss geht es um das Verhältnis von Ornament und Identität, um Erinnerung, Zugehörigkeit und energetische Einschreibung.

Diese Muster sind keine Zitate, sondern kulturell geladene Systeme, die ich mit einer neuen, konzeptuellen Bildsprache in Beziehung setze.

In meinen freien Farbarbeiten löse ich mich bewusst von Struktur und Symbol, ohne sie zu verleugnen. Auch hier bleibt die Frage nach Energie, Resonanz und Transformation zentral.
Farbe wird zum Impuls, zum Träger von Frequenz – wie eine offene, nicht-binäre Fläche, auf der sich Wahrnehmung neu organisieren kann.

Alle Werkgruppen sind Teil einer gemeinsamen Suche:
Wo liegt das Heilige im Digitalen?
Wie können Linien und Flächen, Muster und Codes, zwischen Körper und Bild, zwischen System und Geist vermitteln?

Meine Bilder sind Räume, Fragen, Prozesse
– keine fertigen Antworten.

Sie entstehen dort, wo sich digitale und archaische, organische und technische Systeme begegnen, aufeinander reagieren, sich gegenseitig spiegeln, neue Beziehungen stiften
und dadurch neue Räume eröffnen.

Black Node - 40x120 - Spraycan & Acryl / Canvas

Black Node

Mixed Technique 40 x 120 cm - „Black Node“ Dieses Werk lebt vom Spannungsfeld zwischen Setzung und Zufall. Klare, vertikale Linien erzeugen eine bewusste Ordnung

Axis Silentium - 100x140 - Spraycan & Acryl / Canvas

Axis Silentium

Mixed Technique 100 x 140 cm - „Axis Silentium“ bezieht sich auf die Idee des Vektor-Equilibriums: einen Zustand maximaler Spannung bei vollständiger Balance.

Fractal Conduits - 120x160 - Spraycan & Acryl / Canvas

Fractal Conduits

Spraycan & Acryl 120 x 160 cm - Fractal Conduits“ erforscht die Bewegung von Information durch mehrschichtige architektonische Strukturen.

Quantum Conduit - 100 x 140

Quantum Conduit

Mixed Technique 120 x 140 cm - „Quantum Conduit“ ist keine Darstellung, sondern ein Träger: ein energetisches Diagramm, das sich selbst als Verbindung versteht – zwischen Denken und Fühlen, zwischen System und Selbst.

Frozen Icon - 120 x 140

Frozen Icon

Mixed Technique 120 x 140 cm - Frozen Icon - Das Bewusstsein selbst der Code ist - ein vibrierendes Netzwerk aus Information, Energie und Stille.

Vector Array - 30x100

Vector Array

Im Dialog mit „Vector Tao“ bildet dieses Werk eine Art visuelle Resonanz – eine Kartografie innerer Ausrichtung.

Vector Tao - 30x100

Vector Tao

Das „Tao“-Symbol – eine archaische Signatur für Schwelle, Transformation und Kreuzung – markiert den Punkt innerer Neuausrichtung

Synaptic Silence - 40x120cm

Synaptic Silence

Synaptic Silence - In einer Welt, in der alles schneller, lauter, vernetzter wird, markiert dieses Werk einen Gegenpol

Manaia Transmission - 50x150cm

Manaia Transmission

Manaya Transmission - Ein Wesen hebt sich aus dem Wirbel der Linien: Manaya, der mythische Wächter der Māori-Kultur

System Mortis - 100x120cm - Der Tod erscheint hier nicht als Feind, sondern als Schnittstelle

System Mortis

Ein Schädel als Interface: System Mortis verbindet das klassische Memento Mori mit digitaler Netzstruktur. Der Tod erscheint hier nicht als Feind, sondern als Schnittstelle

Axonischer Pfad - 40x120

Axonischer Pfad

Circuit of Consciousness - 80x120

Circuit of Consciousness

Digital Time Vains - 40x120

Digital Time Vains

Vertical Silence - 40x120

Vertical Silence

Cosmic Net - 30x70

Cosmic Net

Semi Conductor Love - 70x100

Semi Conductor Love